ist Literaturwissenschaftler und Ideenhistoriker mit einem Schwerpunkt im 17. und 18. Jahrhundert. Nach einer Promotion zur Ideengeschichte des leeren Raums (Die Lücke in der Welt, Würzburg 2018) an den Universitäten Bonn, Paris (Sorbonne IV) und Florenz habilitierte er sich mit einer Studie über die Wechselwirkungen zwischen dem Theater und der politischen Theorie des siècle classique (Gesten der Entscheidung, Berlin/Boston 2024) an der Universität Bonn. Zuletzt erschien Die Waffe Newton (Hannover 2026), ein Buch über die ideologische Mobilisierung der Newton’schen Physik im Aufklärungszeitalter.
Reidenbach unterrichtet an der Fakultät für Geisteswissenschaften, Erziehungswissenschaften und Sozialwissenschaften der Universität Luxemburg.
Forschungsschwerpunkte
Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts
Literarische Anthropologie
Tragödie und politische Theorie der Frühen Neuzeit
Schnittstellen von Wissens- und Literaturgeschichte: epistemische und literarische Verfasstheit der Natur von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart
Europäische Ideengeschichte der Literatur
Geschichte und Gegenwart der Ideengeschichte
CV
2023
Habilitation an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; venia legendi für „Allgemeine und Französische Literatur- und Kulturwissenschaft“
Studium der Germanistik und der Französischen Philologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und der Universität Trier; Magister artium 2010
1995-1999
Studiengang Schauspiel, Hochschule für Musik und Theater Hannover; Diplomschauspieler 1999